Reisebericht Meißen

aus der privaten Dienstkladde von Jürgen Jauche

Es ist Samstag der 13., heute geht’s zurück nach Neustadt. Uff und Huii, was für ne Reise mal wieder! Hier, auf den vertrauten blauen Sitzen der DB Regio, kommt die Zeit der Rückbesinnung.

Erst gestern war es, dass wir uns auf den Weg über Coswig nach Meißen machten. Heute sind wir Gut-Freund mit dem Aschenbecher auf Gleis 2; aber das ist eine andere Geschichte – bzw. nein, keine andere, sondern das ist ein eher uninteressanter Teil genau dieser Geschichte hier, den ich hier lieber ausspare, um meine Kladde möglichst rauschfrei zu halten.
So! Der Kommissar und ich schulterten also unsere Verantwortung und machten uns auf den Weg zum Bahnhof. Bald schon kamen wir an und verschafften uns einen Überblick – und Getränke. Eine Fettbemme wäre auch was feines gewesen, aber zum Glück hatte das Etablissement geschlossen. Warmes Sternburg 2,50? Das geht im Hundenetto besser.
Nachdem wir auch unsere Auftraggeberin im Partyraum kennengelernt hatten, checkten wir ein im 1. Hotel am Platz. Dort sollten wir nun also residieren… Nungut. Nach einer Stärkung in Form von [#####] und etwas [#####] trafen auch unsere Nebencharaktere ein: Er, Zähler und der Duke of Hazeington. Beide mit ihrer quietschfidelen Entourage und mit reichlich Plapper- und Schlabber-Bedarf. Toll.
Dann rief die Bühne, und wir folgten diesem Ruf – nur, um schlussendlich dann von ihr herunter zu rufen was einmal laut gesagt werden musste: Das Verbrechen, es schläft nie!
Und wir immerhin nur recht wenig, so dass wir es stets etwas zurück trimmen können. So begab es sich, dass Kotze & Partner als die letzten Gäste am Frühstücksbuffet noch ein paar hartgekochte Eier und erkaltende gerührte einnahmen, um dann wachsam und träge wieder auf die Schiene zu hüpfen. Ganz wie nebenbei brachten wir noch den Mitteldeutschen Verkehrsbetrieb arg ins schaukeln, vertrieben uns die Zeit mit Skat und gaukeln, waren bald dann auch zu Hause – Endlich Urlaub – hach… und jetzt Pause. Füße hoch – hmm, Plautze.